Welche Norm-Version wird bei der Festigkeitsrechnung verwendet?

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Die Berechnung der Tragfähigkeit in GeoStirn ergibt die Sicherheitsfaktoren für Grübchen- und Zahnfuß-Dauerfestigkeit ausschließlich nach ISO 6336 nach dem aktuellen Stand von 2019. Außer einer Rückwärtskompatibilität gibt es kaum Gründe, davon abzuweichen. Man kann das Rechenergebnis einer Tragfähigkeit nach DIN 3990 annähern, wenn die Absenkung der Dauerfestigkeitswerte bis 1010 Lastspiele auf 85% vernachlässigt wird, siehe auch den → Vergleich DIN-ISO. Dazu muss im Tabellenblatt „GEO“ in Zelle K215 der Lebensdauerfaktor auf 1 gesetzt werden. Die Änderungen gegenüber der Normversion von 2006 halten sich in Grenzen. Die wichtigste Änderung betrifft eine endlich zutreffende Zahnfußberechnung bei gestoßenen (Innen-)Verzahnungen. Hierzu enthielt GeoStirn schon seit Jahren einen Hinweis und eine verbesserte Rechenmethode. Diese von den früheren und eindeutig fehlerhaften ISO-Versionen abweichende Rechnung ist jetzt nicht mehr notwendig. Alle Anpassungen an den aktuellen Standard von 2019 finden Sie zusammengefasst im → Changelog zur GeoStirn-Version vom 30.03.2021.
Das Programm → AZP ermöglicht neben dem ISO-Tragfähigkeitsnachweis auch eine Rechnung streng nach DIN 3990 oder nach der alten Niemann-Methode. Optional können in AZP auch anerkannte, aktuelle Forschungsergebnisse berücksichtigt werden, die in den Normen (noch) nicht enthalten sind.

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