Wella – Lagerberechnung mit Excel

wella

Wir wissen es aus Erfahrung: viele Getriebekonstrukteure wünschen sich so ein Programm zur Berechnung der nominellen Lagerlebensdauer! Vor allem, wenn bei mehrstufigen Getrieben die Wellen nicht in einer Ebene liegen, ist die mechanische Lösung der Verzahnungs- und Lagerreaktionskräfte ein Kampf mit Koordinatensystemen und vielfachen sin- und cos-Funktionen unterschiedlichster Winkel. Damit man diese Gleichungen nicht für jeden Anwendungsfall wieder mühsam neu ableiten muss, gibt es dieses Programm. So nebenbei erhalten Sie hier auch noch die Biegemomentenverläufe in der Welle. Daraus entstand die Abkürzung Welle + Lager.

Leistungsmerkmale

  • Berechnung der Zahnkraft in axialer, radialer und Umfangsrichtung nur nach Eingabe von Drehmoment und wenigen Verzahnungdaten
  • Zur Nachrechnung von Radlagern auch Eingabemöglichkeit für drehmoment-unabhängige Radlasten
  • Berechnung der resultierenden Lagerreaktionskraft bei Vorwärts- und Rückwärtslauf des Getriebes
  • grafische Darstellung des Biegemomentenverlaufs entlang der Welle
  • Lastkollektiv mit bis zu 8 Stufen mit unterschiedlichen Drehmomenten, Drehzahlen, Drehrichtungen und Zeitanteilen
  • Berechnung der äquivalenten Lagerbelastung, selbstverständlich unter Berücksichtigung des definierten Lastkollektivs
  • Eingabe der Lagerungsart fest/los, schwimmend, angestellt
  • Definition der verwendeten Lager mit nur wenigen Kenngrößen
  • Ausgabe der nominellen Lebensdauer in Mio. Umdrehungen, Stunden und/oder Fahrstrecke für eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 10%

Noch kein GEOSTIRN?

Was WELLA nicht kann

  • Berechnung von reinen Axiallagern (für diese Fälle werden aber die Lagerreaktionskräfte ausgegeben)
  • Berechnung von Wellen mit zusätzlichen Stützlagern (statisch überbestimmte Lagerung)
  • Überprüfung der zulässigen statischen Lagerbelastung
  • Überprüfung von Mindestbelastung und Grenzdrehzahl für die verwendeten Lager
  • erweiterte Lebensdauerberechnung nach dem Prinzip von ISO 281 unter Berücksichtigung von Betriebstemperatur, Schmierung, Verunreinigungen, Eigenspannungen, Montage und Ermüdungsbelastung. Allerdings gilt auch, dass eine so aufwändige Rechnung nur sinnvoll ist, wenn die genannten Einflüsse bekannt sind. Das dürfte nur auf seltene Anwendungsfälle zutreffen, in denen man hoffentlich mit umfassender fachlicher Unterstützung des Lagerherstellers rechnen kann.

Interesse? Dann hier → direkt zum Download

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